Tag des Arbeitsschutzes 2019

Im beruflichen Alltag spielen psychische Probleme eine immer größere Rolle. Darauf macht auch der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz aufmerksam.
Im beruflichen Alltag spielen psychische Probleme eine immer größere Rolle. Darauf macht auch der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz aufmerksam. Foto: thodonal/fotolia/randstad

Viele Länder rund um den Globus feiern den Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

„Am 28. April wird an die zahlreichen arbeitsbedingten Unfallopfer erinnert und mit Aufklärungskampagnen und öffentlichen Veranstaltungen für eine Verbesserung des Arbeitsschutzes eingetreten“, informiert Petra Timm, Unternehmenssprecherin von Randstad Deutschland.
Seinen Ursprung hat der Aktionstag in Kanada, wo er 1984 als Workers‘ Memorial Day ins Leben gerufen wurde. Über die USA, Afrika und Asien gelangte er nach Europa und wurde 1996 vom Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) übernommen. Fünf Jahre später erkannte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) den Workers‘ Memorial Day an, allerdings unter der Bezeichnung Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.
Heute ist der Tag wichtiger denn je. Zwar sinken die Unfallzahlen durch schwere körperliche Arbeiten, dafür sind psychisch bedingte Krankheiten auf dem Vormarsch. Arbeitgeber müssen deswegen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung auch seelische Gefährdungen berücksichtigen. txn