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Bei Problemen durch Hämorrhoiden oder Analfisteln sollte man aber nicht lange zögern, sondern einen Proktologen aufsuchen. Foto: djd/biolitec/kei907 - stock.adobe.com
Bei Problemen durch Hämorrhoiden oder Analfisteln sollte man aber nicht lange zögern, sondern einen Proktologen aufsuchen. Foto: djd/biolitec/kei907 - stock.adobe.com

Hämorrhoiden und Analfisteln mit modernen Methoden bekämpfen

Es schmerzt, es juckt, es brennt. Kurzum: Es ist eine echte Quälerei. Dennoch mag niemand darüber sprechen. Beschwerden im Bereich des Enddarms gelten immer noch als Tabuthema.

Dabei sind Hämorrhoidalleiden und entzündliche Analfisteln keine Seltenheit. So haben etwa 80 Prozent der Bevölkerung wenigstens einmal im Leben mit einer Hämorrhoidalerkrankung zu kämpfen. Trotzdem leiden viele Betroffene lange Zeit still und heimlich. So auch Daniela Schell aus Lübeck: „Ich habe 13 Jahre mit dem Problem zu tun gehabt“.

Salben und Co. helfen nur kurzzeitig

Zunächst versuchte sie, die Angelegenheit mit Salben, Medikamenten und mechanischen Hilfen in den Griff zu bekommen. „Das half dann für eine gewisse Zeit“, erzählt die Patientin. Doch die Probleme kehrten zurück: „Als ich begann, Reizdarmsymptome zu entwickeln, traute ich mich endlich, zu einem Proktologen zu gehen.“ Sie stellte schnell fest, dass kein Grund für peinliche Befangenheit besteht, die Experten haben jeden Tag mit solchen Problemen zu tun. Dr. Claus Blumberg in Lübeck schlug ihr die minimal-invasive Lasermethode LHP der biolitec vor. Tatsächlich haben solche modernen Verfahren – wie auch FiLaC bei Analfisteln – viele Vorteile. Sie schonen nicht nur umliegendes Gewebe und den Schließmuskel, was das Risiko von Nebenwirkungen ganz besonders bei Risikopatienten verringert. Darüber hinaus ist auch der Infektionsschutz größer.

Vorteile von minimal-invasiven Lasermethoden

Die Mehrzahl der minimal-invasiven Laseroperationen können ambulant und mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Das erspart lange stationäre Krankenhausaufenthalte und minimiert somit die Gefahr, sich mit grassierenden Viren oder multiresistenten Bakterien anzustecken. Die Rekonvaleszenz verkürzt sich bei vielen Eingriffen erheblich und der Heilungsverlauf ist ebenfalls im Vergleich zu konventionellen Verfahren deutlich rascher. Unter www.info-haemorrhoiden.de oder www.info-analfistel.de gibt es weitere Informationen sowie einen Arztfinder. Dank der minimal-invasiven Methoden wird der Schließmuskel maximal geschützt – ebenso wie die empfindliche Schleimhaut. „Wenn ich gewusst hätte, dass sich das Problem mit der Lasermethode innerhalb von drei Tagen lösen lässt, hätte ich mir jahrelanges Leiden erspart“, sagt Daniela Schell rückblickend. djd