Nicht ohne meine Hecke

Die Bundesbürger mögen ihre Hecken - und pflegen sie regelmäßig: Die meisten schneiden den grünen Sichtschutz zweimal pro Jahr, so eine repräsentative Umfrage.
Die Bundesbürger mögen ihre Hecken - und pflegen sie regelmäßig: Die meisten schneiden den grünen Sichtschutz zweimal pro Jahr, so eine repräsentative Umfrage. Foto: djd/STIHL
Umfrage

Acht von zehn Gartenbesitzern nutzen den natürlichen Sichtschutz

Die Deutschen und ihre Hecken, das scheint eine ganz besondere Beziehung zu sein. Zumindest wollen die meisten Gartenbesitzer nicht auf die grüne Einfassung als natürlichen Sichtschutz und als gestalterisches Element in ihrem Garten verzichten. Beachtliche acht von zehn sprechen sich für eine Hecke rund um ihr Grundstück aus. Häufig besteht sie aus Thuja- oder Kirschlorbeerpflanzen. So lauten Resultate des repräsentativen Stihl-Garten-Barometers, für das 500 Gartenbesitzer befragt wurden.

Einigkeit beim Heckenschnitt: zweimal jährlich soll es sein

Die Thuja liegt mit knappem Vorsprung an erster Stelle, sie bevorzugen 36 Prozent der befragten Gartenbesitzer in Deutschland als Heckenpflanze. Dicht dahinter folgt der Kirschlorbeer mit 35 Prozent. Auf Platz drei, mit deutlichem Abstand und knapp 22 Prozent, liegt der Liguster. Dieser ist in Ostdeutschland sehr beliebt, während bei den „Nordlichtern“ eindeutig der Kirschlorbeer das Rennen macht. Einigkeit herrscht dagegen deutschlandweit, wenn es um die Heckenpflege geht: Die Mehrheit (51 Prozent) gönnt der Bepflanzung zweimal jährlich einen Schnitt, ein gutes Drittel (36 Prozent) greift nur einmal pro Jahr zur Heckenschere.

Meist kommt dabei ein elektrisches, kabelgebundenes Gerät zum Einsatz, jeder Fünfte nutzt bereits ein Akkugerät – Tendenz steigend. Denn fast jeder Zweite wünscht sich heute eine Akkuheckenschere, die sich ohne Kabel besonders bequem und flexibel handhaben lässt. Unter www.stihl.de etwa gibt es einen Überblick zu den verschiedenen Gartenhelfern für die Heckenpflege. Reine Handarbeit hingegen scheint out zu sein: Nur 17 Prozent der Gartenbesitzer gaben an, noch eine manuelle Heckenschere zu nutzen.

Je größer das Grundstück, desto höher darf auch die Hecke sprießen

Wie groß und hoch darf die heimische Hecke sein? Das wiederum ist laut Garten-Barometer vornehmlich eine Frage der Grundstücksgröße. Nur 14 Prozent aller Hecken sind höher als zwei Meter. Diese finden sich vor allem auf Grundstücken von 1.000 Quadratmetern und mehr. Naturgemäß sind hier auch die längsten Hecken angesiedelt. Im Durchschnitt misst die Hecke in deutschen Gärten zwischen 10 und 20 Meter, nur knapp 13 Prozent der Hecken sind länger als 50 Meter. djd