Langanhaltender Stress

Langanhaltender Stress und wenig Schlaf schwächen das Immunsystem.
Langanhaltender Stress und wenig Schlaf schwächen das Immunsystem. Foto: citalliance/123rf/Barmenia

Zu viel Stress schwächt das Immunsystem

Psychisch belastende Situationen gibt es immer wieder – und sie sind kurzfristig sogar sinnvoll. Denn der Körper setzt in Stresssituationen Cortisol frei, das Entzündungen hemmt und uns in Alarmzustand versetzt.

Gesund sind solche Phasen nur, wenn sie nicht zu lang anhalten und das Herunterfahren funktioniert. „Wer zu viel Stress hat, schwächt sein Immunsystem und ist nicht nur für Virusinfektionen anfälliger, sondern für alle Arten von Krankheiten“, weiß Dr. Thomas Wöhler, Gesellschaftsarzt der Barmenia Versicherungen. Wer permanent unter Stress steht oder in schwierigen Zeiten viel Angst hat, sollte dagegen etwas unternehmen.

Hilfreich sind bereits kleine Auszeiten vom Alltag. Dazu tragen einfache Entspannungsübungen bei. Ganz oben auf der Liste steht Meditation, aber auch andere Achtsamkeitsübungen wie Yoga oder Qigong lassen sich zu Hause einfach praktizieren. Die Besinnung auf sich selbst und das bewusste Ausblenden reduzieren Stress sehr deutlich. Eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit und ein geschärftes Urteilsvermögen sind angenehme Nebeneffekte. Ebenso wichtig für die Gesundheit ist ausreichend Schlaf.

Studien haben gezeigt: Wer nur sechs Stunden oder weniger schläft, bekommt viermal häufiger eine Erkältung als ausgeschlafene Probanden. Mindestens sieben Stunden Nachtruhe sollten es schon sein, damit das Immunsystem sich regenerieren kann. txn