Frischer Pep für alte Möbel

Mit einem frischen Anstrich erhalten ältere Möbel ein zweites Leben. Interieur Designerin und Fernsehmoderatorin Eva Brenner erklärt, wie es geht. Foto: djd/www.schoener-wohnen-farbe.com
Mit einem frischen Anstrich erhalten ältere Möbel ein zweites Leben. Interieur Designerin und Fernsehmoderatorin Eva Brenner erklärt, wie es geht. Foto: djd/www.schoener-wohnen-farbe.com

Mit einem Anstrich wirken strapazierte Oberflächen wieder wie neu

Ex und hopp – diese Wegwerfmentalität gehört für immer mehr Verbraucher der Vergangenheit an. Viele achten heutzutage bewusst auf Nachhaltigkeit beim Konsum und setzen unter anderem auf cleveres Upcycling.

Dabei wird Altes, was nicht mehr gefällt, wieder verschönert und optisch neugestaltet. Mit einem frischen Anstrich erhalten beispielsweise Möbel ein zweites Leben, statt einfach im Müll zu landen. Selbermachen macht Spaß, spart bares Geld und hilft sogar der Umwelt, da Abfallmengen reduziert werden.

Einfach verschönern ohne Grundierung

Mit wenig Aufwand erhält das Zuhause einen frischen und individuellen Look. So kann man zum Beispiel unansehnlich gewordene Küchenfronten in der persönlichen Lieblingsfarbe gestalten und die Stühle gleich passend dazu lackieren. Besonders einfach wird das kreative Verschönern mit speziellen Renovierfarben für Möbel wie Schöner Wohnen pep up. Sie sind schnell trocknend und selbst ein vorheriges Grundieren als zusätzlichen Arbeitsschritt können sich Upcycler sparen. Mit zehn Farbtönen ist für Abwechslung gesorgt. Die Renovierfarbe ist stoß- und kratzfest und eignet sich für Holz, Melaminharzplatten, bereits lackierte Oberflächen und Badmöbel. Die Interieur Designerin und Fernsehmoderatorin Eva Brenner, erklärt unter www.schoener-wohnen-farbe.com in einem Video, wie es geht. Erhältlich sind die Renovierfarben im Fachhandel und in zahlreichen Baumärkten.

Den Untergrund vorbereiten und den neuen Anstrich veredeln

Viel Vorbereitung erfordert das Lackieren von alten Möbeln, Türen oder Küchenfronten nicht. Voraussetzung ist, dass der Untergrund trocken, sauber, tragfest, staub- und fusselfrei ist. Wenn das Holz bereits vorher lackiert war, sollte die alte Oberfläche angeschliffen und gesäubert werden. Wenn der Lack jedoch blättert, ist es am besten, ihn komplett abzuschleifen. Für eine makellose Optik kann der Selbermacher schließlich Astlöcher und größere Kratzer mit einem Lackspachtel glätten und danach die neue Wunschfarbe lackieren. Noch ein Tipp: Abschließend lässt sich die matte Renovierfarbe nach Wunsch mit einer Versiegelung glänzend veredeln oder mit der matten Versiegelung zusätzlich schützen. djd