Diabetes im Teenie-Alltag meistern

Spaß mit Freunden: Auch Teenager mit Diabetes haben im Alltag oft anderes im Kopf. Eine gute Glukosestoffwechseleinstellung jedoch ist nun das A und O. Smarte Technik wie ein rtCGM-System kann hier unterstützen. Foto: djd/Dexcom/Getty Images/gradyreese
Spaß mit Freunden: Auch Teenager mit Diabetes haben im Alltag oft anderes im Kopf. Eine gute Glukosestoffwechseleinstellung jedoch ist nun das A und O. Smarte Technik wie ein rtCGM-System kann hier unterstützen. Foto: djd/Dexcom/Getty Images/gradyreese

Im turbulenten Alltag ist Sicherheit gefragt

Stress in der Schule, die erste Liebe, Freunde treffen und die großen Zukunftsfragen: Im Leben eines Teenies ist oft eine Menge los. Für die meisten jungen Menschen ist das auch kein Problem, sie können diese aufregende Zeit größtenteils unbeschwert durchleben.

Anders sieht es bei Heranwachsenden mit Diabetes aus. Etwa 30.500 Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 19 Jahren sind in Deutschland an Diabetes Typ-1 erkrankt.

Hormonachterbahn in der Pubertät

Die Stoffwechselerkrankung kann heute gut behandelt werden. Eine engmaschige ärztliche Begleitung und ein kontinuierliches Diabetesmanagement sind hier gefragt. Das kann zu einer guten Glukoseeinstellung führen. Genau hier liegt jedoch auch häufig die Schwierigkeit. Denn Jugendliche haben zumeist ganz andere Dinge im Kopf, als regelmäßig ihre Werte zu kontrollieren. Hinzu kommt, dass die Pubertät die Hormone verrücktspielen lässt, was sich auf den Insulinbedarf auswirken kann. Zumal auch ein unregelmäßiger Tagesablauf, Feiern oder Alkohol den Zuckerspiegel beeinflussen können.

Support im Diabetesmanagement geben sogenannte rtCGM-Systeme wie Dexcom G6. Über einen Sensor an der Oberarmrückseite oder am Bauch sowie bei Kindern und Jugendlichen ab 2 bis zu 17 Jahren im oberen Gesäßbereich misst es kontinuierlich den Gewebezucker im Unterhautfettgewebe und sendet diese Werte alle fünf Minuten ans Smartphone. Im Falle von bevorstehender Über- oder Unterzuckerung können individuell einstellbare vorausschauende Warnungen sowie der Hyposicherheitsalarm alarmieren. So bleibt mehr Zeit zum Handeln. Eine neue Studie unterstreicht die Verbesserungen von Langzeitwerten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 24 Jahren während der Nutzung solcher Hilfen.

Diskret und entspannter die Glukosewerte im Griff

Diese rtCGM-Systeme können noch mehr: Denn durch die kontinuierliche Übertragung der Werte auf Smartphone und Co. entfällt das schmerzhafte und umständliche Zuckermessen durch Stechen in den Finger im Normalfall, etwa während des Unterrichts. Weiterer Vorteil: Eltern und Freunde können die Werte des rtCGM-Trägers über die Share-Funktion der Dexcom G6 App auf ihrer Follow-App empfangen. Das ermöglicht ein selbstbestimmteres Aufwachsen – und Mama und Papa wissen trotzdem stets, was der Diabetes des Schützlings treibt. djd