Den Rasen winterfest machen

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Der Herbst ist die richtige Zeit, um neues Saatgut in den strapazierten Rasen einzubringen. Die Nachsaat muss dann gut gewässert werden. Foto: djd/EUROGREEN GmbH/Getty Images/George Clerk

Tipps vom Profi für Hobbygärtner rund um das dichte Grün

Die Gartensaison neigt sich langsam dem Ende zu, doch für den Hobbygärtner gibt es trotzdem noch einiges zu tun. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf den Rasen richten. Um sich auch im nächsten Jahr an einem dichten und gesunden Grün zu erfreuen, sollten Sie vor der Winterpause folgende drei Tipps beherzigen:

Noch sind Nachsaaten oder sogar Neuanlagen möglich

Hat Ihr Rasen größere Lücken oder Sie planen sogar, noch in diesem Jahr einen neuen Rasen anzulegen? Dann ist jetzt die optimale Zeit dafür.
Nachsaaten und Rasenneuanlagen gelingen im Herbst oft besser als im Frühjahr. Der Boden hat die Temperaturen des Sommers noch gespeichert, sodass die Gräser optimal keimen. Die Sonne dagegen brennt nicht mehr so lang und heiß vom Himmel wie im Frühjahr oder Sommer. Trotzdem muss auf ausreichende Bewässerung geachtet werden! Das Saatgut und später die Keimlinge dürfen nicht austrocknen.

Kaliumreich düngen

Ende September oder Anfang Oktober sollten Sie Ihren Rasen mit einem kaliumbetonten Dünger düngen, beispielsweise mit dem Rasen-Herbstdünger Basic NK oder dem High-K von Eurogreen. Das Kalium darin schützt die Gräser vor Frost und Krankheiten. Stickstoffbetonte Rasendünger, die man im Frühjahr und Sommer verwendet hat, dürfen im Herbst nicht mehr eingesetzt werden. Der hohe Stickstoffanteil regt das Gräserwachstum noch einmal erheblich an. Die Gräser werden weich und anfällig gegenüber Frost und Krankheiten. Unter www.eurogreen.de erhalten Hobbygärtner bis zum 20. Oktober 2019 einen Rabatt von zehn Prozent, wenn sie bei ihrer versandkostenfreien Online-Bestellung den Gutscheincode „winterfest“ eingeben.

Laub entfernen und der letzte Schnitt

Zur optimalen Rasenpflege gehört das Entfernen von Blättern und sonstigem Unrat von den Rasenflächen. Bleibt das Laub liegen, nimmt es den Gräsern Licht und Luft. Zudem bildet sich unter den Blättern ein Kleinklima, welches ein Nährboden für Schimmel und Pilze ist. Dann wird es Zeit für den letzten Schnitt, bevor der Rasenmäher in die Winterpause geht. Der Rasen wird auf der gleichen Höheneinstellung wie im ganzen Jahr gemäht. Bei zu hohem Aufwuchs kippen die Gräser um und faulen, bei zu tiefem Schnitt kann der Boden stärker durchfrieren und die Wurzeln werden geschädigt. Den letzten Schnitt kann man nicht auf einen festen Termin legen. Es wird so lange gemäht, bis kein Wachstum mehr festzustellen ist. Das kann regional sehr unterschiedlich sein. djd