Bei Engpässen sinkt der Beitrag

Zu finanziellen Engpässen kann es beispielsweise kommen, wenn man eine Weiterbildung in Vollzeit absolviert.
Zu finanziellen Engpässen kann es beispielsweise kommen, wenn man eine Weiterbildung in Vollzeit absolviert. Foto: djd/Swiss Life/Getty

Eine früh abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung sollte flexibel sein

Wer seinen Beruf aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr ausüben kann, muss mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. Dieses Risiko ist größer, als von vielen vermutet: Durchschnittlich jeder vierte Arbeitnehmer ist nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) im Laufe seines Erwerbslebens davon betroffen. Psychische Erkrankungen haben dabei Erkrankungen des Bewegungsapparats als Hauptgrund abgelöst. „Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb für jeden sinnvoll – abschließen sollte man sie aber möglichst schon in jungen Jahren“, rät etwa Amar Banerjee, Mitglied der Geschäftsleitung beim Versicherer Swiss Life Deutschland. Die Prämien seien dann noch günstig, vor allem aber lägen meist keine Vorerkrankungen vor, die später den Abschluss erschweren könnten. Wer sehr früh eine Versicherung abschließt, stellt sich allerdings stets auch die Frage: Was passiert mit den Beiträgen und Leistungen, wenn sich während der Laufzeit meine Lebensumstände ändern?

Besondere Phasen im Leben mit geringen Beiträgen überbrücken

Beim frühen Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man darauf achten, dass sie in besonderen Phasen des Lebens ebenso Schutz bietet. Zu finanziellen Engpässen beispielsweise kann es durch Arbeitslosigkeit, Eltern- beziehungsweise Kindererziehungszeit oder durch eine Weiterbildung in Vollzeit kommen. Dann ist es oft schwierig, den vollen Beitrag für die Versicherung aufzubringen. „Dank BUprotect in der Berufsunfähigkeitsversicherung hat man die Möglichkeit, für nur fünf Euro monatlich für bis zu 36 Monate den Schutz aufrechtzuerhalten. Im Leistungsfall zahlen wir dann 70 Prozent der ursprünglich vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente aus“, erklärt Amar Banerjee. Aber auch in die umgekehrte Richtung kann es gehen: Ohne erneute Gesundheitsprüfung lässt sich der Versicherungsschutz erhöhen – etwa bei einer Hochzeit, der Geburt eines Kindes oder einer Gehaltserhöhung. Ganz unabhängig davon sollte sich eine Berufsunfähigkeitsabsicherung jährlich im Rahmen der Dynamik zumindest bis zu einem gewissen Alter anpassen lassen. Bei einem Wechsel in einen risikoärmeren Beruf wiederum lässt sich der Beitrag senken. Unter wwws.swisslife.de gibt es alle weiteren Informationen.

Gesundheitsfragen korrekt beantworten

„Gesundheitsfragen sollten bei Abschluss einer solchen Police wahrheitsgemäß und komplett beantwortet werden“, lautet der Ratschlag von Amar Banerjee. Auch vermeintliche Kleinigkeiten sind zu erwähnen, denn im schlimmsten Fall erhalte man bei nicht wahrheitsgemäßen oder unvollständigen Angaben später keine Leistung. djd