Voller Einsatz – bis zum Burn-out?

Völlig erschöpft: Vielen Berufstätigen fehlt am Feierabend die Kraft, für Ausgleich zum Job zu sorgen.
Völlig erschöpft: Vielen Berufstätigen fehlt am Feierabend die Kraft, für Ausgleich zum Job zu sorgen. Foto: djd/imzig.de/Halfpoint - stock.adobe.com

Eigene Belastungsgrenzen respektieren und die Notbremse ziehen

Anerkennung, Lob, Erfolg, ein gutes Gehalt – dafür sind viele Menschen bereit, vollen Einsatz zu leisten. Egal ob im Job oder im Privatleben – Perfektion ist gefragt, schließlich will man hundert Prozent abliefern. Manche Frauen sind alleinerziehend oder pflegen neben Beruf und Familie noch Angehörige. Diese Doppelbelastung ist häufig kräftezehrend und zeitintensiv. Oft wird die eigene Belastungsgrenze dadurch dauerhaft überschritten. Die Kehrseite der Medaille: Es bleibt kaum eine Lücke für erholsame Pausen. Wer nach einem anstrengenden Arbeitstag erschöpft nach Hause kommt, ist häufig zu müde, den Feierabend aktiv zu gestalten. Für Sport, Hobby, Treffen mit Freunden oder auch zum Selberkochen fehlt schlicht die Energie.

Arbeiten und Entspannen im Wechsel

Doch ohne Kontrastprogramm zum Job und erholsame Auszeiten nimmt der psychische Stress überhand. Einseitige Ernährung, wenig Schlaf und kaum Bewegung schwächen die Gesundheit zusätzlich. Mediziner warnen, dass die Zahl derer, die unter einem Burn-out leiden, stetig steigt. Am häufigsten betroffen ist die Altersgruppe zwischen 35 und 45 Jahren. Viele Menschen können nicht beurteilen, wie weit ihre körperliche und seelische Erschöpfung schon fortgeschritten ist. Sie übersehen deutliche Warnsignale. Aufschluss geben kann ein von der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) entwickelter Test unter www.imzig.de. Nach Absenden des ausgefüllten Fragebogens enthält jeder Interessent ein fundiertes und vertraulich ausgewertetes Stress-Fazit von Fachärzten mit Tipps zu geeigneten Programmen zur dauerhaften Stressreduktion.

Schädigendes Verhalten dauerhaft ändern

Wichtig ist, in stressigen Lebensphasen innezuhalten und die eigene Notlage zu erkennen. Dann gilt es, Maßnahmen einzuleiten, die für Stressreduktion sorgen und die eigene Belastbarkeit stärken. Auf sich selbst gestellt grundlegende schädigende Verhaltensweisen zu verändern, fällt vielen Menschen schwer. Einen hilfreichen Impuls zu einem Neuanfang kann eine gezielte Burn-out-Präventionskur bringen, etwa in Bad Aibling. Das Programm hilft Betroffenen, die Ursachen ihrer Lage zu erkennen und vermittelt alltagstaugliche Techniken zum Umgang mit energieraubenden Stressoren sowie Methoden zur Entspannung. Auch mithilfe von Bad Aiblinger Naturmooranwendungen können die Teilnehmer zu ihrem inneren Gleichgewicht zurückfinden. Interessierte, die erst einmal „reinschnuppern“ möchten, können dies beispielsweise bei einem Achtsamkeitswochenende oder der Auszeit-Woche. djd