Umgeben von Stille und Erhabenheit

Erhabene Aussichtspunkte und beeindruckende Naturschauspiele prägen den Nationalpark Stilfserjoch. Foto: djd/IDM Südtirol/Armin Terzer
Erhabene Aussichtspunkte und beeindruckende Naturschauspiele prägen den Nationalpark Stilfserjoch. Foto: djd/IDM Südtirol/Armin Terzer.

Eine traumhafte Reise zu besonderen Kraftorten in Südtirol

Im stressigen Alltag und in schwierigen Zeiten kann es helfen, die Gedanken auf etwas Schönes auszurichten. Das kann zum Beispiel die Erinnerung an ein freudiges Erlebnis sein oder die Visualisierung eines harmonischen Ortes, umgeben von der Stille der Natur.

Hier spüren wir eine besondere Energie, die uns zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen lässt. Einige solcher „Rückzugsorte“ finden sich inmitten der beeindruckenden Landschaftskulisse Südtirols. Darunter historische Kultstätte, abgeschiedene Kloster, kleine Kapellen und ergreifende Naturschauplätze, die zur inneren Einkehr einladen. Unter www.suedtirol.info kann man sich auf eine traumhafte Reise zu diesen Kraftorten vorbereiten.

Der Alltag rückt in weite Ferne

Von erhabenen Aussichtspunkten und beeindruckenden Naturschauspielen ist beispielsweise der Nationalpark Stilfserjoch geprägt. Zwischen mächtigen Felsen, dichten Wäldern, und Wasserfällen rückt der Alltag in weite Ferne. Der Rhythmus verlangsamt sich und neue Energie strömt durch den Körper. Ein besonderer Kraftort ist die Urzeitsiedlung Kaschlin, die durch das Wassertal bei Stilfs oder von Prad über Gargitz erreichbar ist. Nur einige Steinhaufen auf einem Geländevorsprung erinnern noch an die einstige Siedlung. Beim Blick auf die mächtigen Bergspitzen der Ortlergruppe fühlt man sich den Menschen tief verbunden, die hier bereits vor Jahrtausenden gelebt haben. Am Fuße von König Ortler in Trafoi trifft man auf das Kirchlein der Heiligen drei Brunnen, das zum Verweilen und zur inneren Einkehr einlädt. Den Quellen des ruhigen Pilgerortes werden bis heute heilende Kräfte zugesprochen.

Sehen, Spüren und Staunen

Es mag an seiner schieren Höhe von 2.525 Metern liegen oder an seiner bizarren Form, dass vom Schlern eine magische Anziehungskraft ausgeht. Der „Berg der Götter“ war bereits seit der Bronzezeit eine schamanische Brandopfer- und Sonnenkultstätte. Am Fuße des sagenumwobenen Bergmassivs erlauben die Ruinen Hauenstein und Salegg einen Blick zurück in eine Jahrhunderte alte Vergangenheit. Nur einige Kilometer davon entfernt kann man ins mystische Grün des Laranzer Waldes abtauchen, der Stille lauschen und die erhabene Sicht von der Königswarte ins weite Eisacktal genießen. Kunstinteressierte und Gläubige finden auf der Rodenecker-Lüsner Alm spirituelle Inspiration. Auf dem 3,5 Kilometer langen Schöpfungsweg wurden acht religiöse Motive in die Natur integriert, die zum Sehen, Spüren und Staunen anregen. Die besinnlichen Kunstwerke lassen erahnen, wie Leben im Miteinander von Gott, Mensch und Natur zum Blühen kommt. djd