Sicherheitstipps für Heimwerker

Heimwerken macht Spaß - und auch Kinder sind oft schon begeistert dabei. Doch dabei kann es leicht zu Verletzungen kommen.
Heimwerken macht Spaß - und auch Kinder sind oft schon begeistert dabei. Doch dabei kann es leicht zu Verletzungen kommen. Foto: djd/Hermes Arzneimittel/Shutterstock/Syda Productions

Beim Hämmern, Schrauben und Sägen kann es schnell zu Verletzungen kommen

Ob als Ausgleich zum Bürojob, zum Ausleben der Kreativität oder nur, um das Geld für den Handwerker zu sparen: Heimwerken ist in. Auch Jüngere zieht es inzwischen regelmäßig in die Baumärkte der Republik, wenn der Wasserhahn tropft, das Schlafzimmer einen Anstrich braucht oder Sohnemann ein Vogelhaus bauen möchte. Doch beim Hämmern, Schneiden, Hobeln und Sägen kann leicht einmal etwas danebengehen. Verletzungen, besonders an den Händen, sind dann keine Seltenheit. Hobbybastler sollten deshalb die wichtigsten Sicherheitsregeln kennen und über die richtige Versorgung kleiner Wunden Bescheid wissen.

Immer auf die Sicherheit achten

Am besten schützen Heimwerker ihre Hände mit gut sitzenden Arbeitshandschuhen – wenn auch nicht bei Nutzung von Bohrmaschinen und Kreissägen. Feste Schuhe, eventuell eine Schutzbrille und anliegende, nicht flatternde Kleidung sind ebenfalls wichtig. Lange Haare immer zusammenbinden. Werkzeuge sollten intakt und in gutem Zustand sein, stumpfe oder brechende Geräte können gefährlich werden. Selbstverständlich sollte es auch sein, Gebrauchsanweisungen zu beachten und Utensilien nur ihrem Zweck entsprechend zu verwenden. Nicht zuletzt sind Ruhe und Zeit wichtige Zutaten für sicheres Arbeiten. Aktionen “zwischen Tür und Angel” können schnell zu Unfällen führen.

Wenn man doch einmal abrutscht, daneben schneidet oder sägt, sollten Verletzungen umgehend behandelt werden – Tipps dafür gibt es auch unter www.betaisodona.de. Da Werkzeuge meist nicht blitzsauber sind, können leicht Bakterien in die Wunde geraten und zu einer Entzündung führen. “Reinigen, desinfizieren, schützen”, ist hier die Devise. Zuerst wird die Wunde mit steriler Kochsalzlösung oder klarem Leitungswasser gesäubert. Als Nächstes erfolgt unbedingt die Desinfektion, etwa mit Betaisodona Salbe oder Lösung aus der Apotheke. Das enthaltene Povidon-Iod bekämpft mit Sofortwirkung und Depoteffekt 99,9 Prozent aller relevanten Keime – ohne Alkohol und Brennen. Zum Abschluss wird die Wunde mit einem Pflaster oder Verband vor weiteren Keimen geschützt.

Mit schweren Wunden zum Arzt

Damit im Ernstfall alles parat ist, sollten Do-it-yourself-Fans immer eine gut sortierte Hausapotheke griffbereit haben. Kleinere Blessuren sind dann schnell wieder vergessen. Bei tiefen, stark blutenden Wunden, anhaltenden Schmerzen, Entzündungen, eingeschränkter Beweglichkeit oder Gefühlsstörungen sollte allerdings immer ein Arzt aufgesucht werden. In schweren oder schlecht einschätzbaren Fällen ist die Wahl der Notrufnummer 112 angesagt. djd