Sicherheit fährt vor

Mit steigenden Temperaturen beginnt wieder die Zweiradsaison. Immer beliebter werden Pedelecs mit elektrischer Unterstützung.
Immer beliebter werden Pedelecs mit elektrischer Unterstützung. Foto: djd/Waldenburger Versicherung/Getty Images/Portra

Teure Pedelecs gegen Diebstahl und technische Defekte versichern

Raus aus dem Auto, rauf aufs Rad: Viele Bundesbürger wechseln immer häufiger ihr bevorzugtes Fortbewegungsmittel, um klimaneutral vorwärts zu kommen und gleichzeitig etwas für die eigene Fitness tun. Egal ob für den Weg zur Arbeit oder in der Freizeit, Pedelecs mit ihrem eingebauten Rückenwind machen diese Entscheidung nochmals leichter. Das hat allerdings seinen Preis. Angesichts der hohen Anschaffungskosten für moderne E-Bikes, die mit einem elektrischen Zusatzmotor, Akku und viel Elektronik ausgestattet sind, sollte man den Versicherungsschutz nicht vergessen.

Ganoven freuen sich über den Boom der Pedelecs

Ab etwa 2.000 Euro aufwärts lässt sich heute ein gut ausgestattetes Pedelec erwerben. Bei entsprechenden Wünschen an die Ausstattung oder die elektrische Reichweite kann der Preis leicht noch höher klettern. Daher verwundert es nicht, dass auch Ganoven über den anhaltenden Trend zum Elektrorad erfreut sind und reiche Beute wittern. Laut polizeilicher Kriminalstatistik 2018 wurden bundesweit rund 292.000 Zweiräder gestohlen. Ist das Pedelec in diesem Fall nicht ausreichend versichert, bleibt der Eigentümer auf den Kosten sitzen. Dasselbe gilt für einen Unfall oder eine technische Panne. Manche Hausratversicherungen bieten die Option, Fahrraddiebstähle abzudecken. Allerdings sollte man hier genau prüfen, ob auch die kostspieligen Pedelecs abgesichert werden – und wenn dies der Fall ist, werden meist Zusatzprämien fällig. Bei technischen Schäden am Rad tritt die Hausratversicherung ohnehin in aller Regel nicht ein.

Versicherungsschutz auch bei Unfällen und streikender Technik

Als Rundumschutz bietet sich daher eine separate Police für das Zweirad an, wie sie etwa die Waldenburger Versicherung im Portfolio hat. Der Schutz gilt bei einem Diebstahl des Fahrrades, bei einem Unfall, bei Fall- oder Sturzschäden oder Vandalismus. Räder, die maximal zwei Jahre alt sind, können nachträglich noch versichert werden. Auch bei Feuchtigkeitsschäden am Akku und Motor oder bei Defekten an der Elektronik tritt die Versicherung ein, schließlich können Reparaturen an der Pedelec-Technik schnell teuer werden. Nach Zahlen des Anbieters sind Akkuschäden nach Diebstählen der zweithäufigste Grund dafür, dass die Versicherung in Anspruch genommen wird. Der Schutz gilt nicht nur im Bundesgebiet, sondern auch weltweit im Urlaub – vorausgesetzt, der Auslandsaufenthalt beträgt höchstens sechs Monate. Unter www.waldenburger.com/bike gibt es beispielsweise die Möglichkeit, die Fahrradversicherung vorab unverbindlich zu kalkulieren und sich weiter zu den Leistungen zu informieren. djd