Gebrauchte Kleidung verkaufen

txn. Sind Kleidungsstücke richtig in Szene gesetzt, mit passendem Licht und perfekt positioniert, lassen sie sich gut über Online-Flohmärkte verkaufen
txn. Sind Kleidungsstücke richtig in Szene gesetzt, mit passendem Licht und perfekt positioniert, lassen sie sich gut über Online-Flohmärkte verkaufen. txn-Foto: Fashionfee.de

Online-Flohmärkte im Vergleich

Die Jeans sitzt nicht mehr, das Kleid wurde nur einmal getragen und die Schuhe wollen einfach zu keinem Outfit passen – wenn der Kleiderschrank mit ungetragenen Klamotten überquillt, heißt es: ausmisten. Doch mit gut erhaltenen Stücken lässt sich noch Geld verdienen – auf Online-Flohmärkten geht das bequem von zu Hause aus. Wie das im Detail funktioniert, hat das Modeportal FashionFee unter die Lupe genommen.

Momox-Fashion

Verkauf und Versand auf der Seite sind kostenfrei, solange die Artikel akzeptiert werden. „Innerhalb von 14 Tagen prüft Momox die Kleidung, legt Preise fest und stellt die Artikel zum Verkauf“, erklärt Fashionexpertin Waltraud Aßmus. Werden Mängel festgestellt und deshalb abgelehnt, ist eine Gebühr von vier Euro für den Rückversand fällig. Alternativ wird die Kleidung kostenfrei recycelt. Geld gibt es direkt nach Überprüfung der Ware.

Kleiderkreisel und Kleiderkorb

Bei Kleiderkreisel übernehmen die Käufer die Versandkosten. Die Artikel werden nicht gesondert überprüft, sondern gehen direkt an den Käufer. Der Bezahlprozess läuft über den Kleiderkreisel-Geldbeutel. Ähnlich funktioniert Kleiderkorb, nur das hier der Austausch des Geldes direkt zwischen Käufer und Verkäufer stattfindet.

Mädchenflohmarkt

Der Fokus liegt hier auf hochwertiger Second-Hand-Designermode. Der Verkäufer stellt seine Kleidung selbst online oder nutzt einen Concierge-Service: „Die Kleidung wird in diesem Fall an die Plattform geschickt, die Mitarbeiter kontrollieren, fotografieren, beschreiben und verkaufen die Artikel“, so Aßmus. Der Service hat jedoch seinen Preis: 40 Prozent des Verkaufspreises fallen als Provision an. Bei selbst eingestellter Ware sind es hingegen nur zehn Prozent.

Rebelle

In der App und auch im Browser liegt ebenfalls der Schwerpunkt auf Designermode, insbesondere Handtaschen. Die Provision richtet sich nach den Verkaufspreisen und steigt bis auf 33 Prozent. Bei Rebelle gibt es neben einem Concierge-Service auch einen Personal Fashion Concierge – hier kommt ein Mitarbeiter für 15 Euro plus Provision zu Hause vorbei und schaut zusammen mit dem Verkäufer durch den Schrank.

Shpock

Verkauft werden kann so gut wie alles, der Verkauf ist kostenlos. Die App ist darauf ausgelegt, Artikel aus dem näheren Umkreis der Interessenten anzuzeigen, so sind oftmals keine Versandkosten nötig. Preise werden direkt mit den Käufern geklärt. (txn)