„Bärlauch Buaba“ zelebrieren Musikkabarett

Bärlauch Buaba Salem Musikkabarett
„Bärlauch Buaba“ zelebrieren Musikkabarett. Foto: Veranstalter

Allgäuer Musikkabarett im Originaldialekt die  – „Bärlauch Buaba“

Samstag, 21. September | um 19 Uhr | Dorfgemeinschaftshauses Salem-Weildorf, Heiligenberger Straße 117.

Das die Lachmuskeln an diesem Abend stark strapaziert werden, läßt sich bereits am Titel des Gastspieles ablesen: „Quetsche, Gitarr und a sau bleed’s G’schwätz“.

Matthias Heinz (Gitarre) und Marco Kustermann (Akkordeon) präsentieren ihr waschechtes Allgäuer Musikkabarett authentisch, hintersinnig, derb und urig. Mit dieser bewährten Mischung springt der Funke immer schnell auf das Publikum über, wenn von den Eigenarten und Gebräuchen der Allgäuer die Rede ist. Aufs Korn genommen werden aber genauso menschliche Bedürfnisse und Peinlichkeiten.
Da wird beispielsweise der Bärlauch als Allheilpflanze besungen und sogar in „Zwetschga-Datschis“ verarbeitet, notorisch in „Kuah-Pflatter nei dappt“ (Kuahpflatter-Liad) oder über Württa’berger „Schwoba“ am Skilift gefrotzelt. Gesungen wird über „Allgeier Essa“, von der „wilden Gudrun“ oder vom „Blähboy“ und es wird versucht, mit den Waffen eines Allgäuer Mannes das Herz der „Allgeier Fehl“ zu gewinnen.

Beim Lied „D’r Grünta bricht aus“ weisen die Beiden – der eine Lehrer, der andere Informatiker – auf nicht ganz offensichtliche Naturgefahren hin. Auch aktuelle Themen wie die hektische Arbeitswelt (Manager-Liad), Internetshopping (Onlineshopversand) oder d’r manchmal nützliche Vibrationsalarm von Smartphones (Smartphone-Liad) werden behandelt. Natürlich darf der Ohrwurm über die reiche, aber vielleicht nicht so ganz attraktive Filomena nicht fehlen („Die Liebe vergeht, aber Hektar besteht!“). Kurze Mundartgedichte ergänzen das Programm perfekt. Die „Bärlauch Buaba“ haben es in sich – nicht umsonst sind die Säle proppenvoll und landen sie immer wieder im Bayerischen Fernsehen. Auch einige CDs sind schon erschienen.

Eintrittskarten zu 15 €, Schüler/Studenten 10 €, können unter info@nothilfe-verein.de gebucht oder über das – auch am Konzerttag geschaltete – Karten- und Infotelefon 0160/98224024 bestellt werden. Restkarten sind an der Abendkasse ab 18 Uhr erhältlich.


Mit solchen Benefiz-Kultur-Abenden finanziert der NOTHilfe e.V. einen großen Teil seiner Sozialarbeit und humanitären Projekte, die überregional ausgerichtet sind. Die NOTHilfe-Kultur im Dorfgemeinschaftshaus Weildorf unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Manfred Härle hat mittlerweile eine vieljährige Tradition.

Der gemeinnützige NOTHilfe e.V. unterstützt Menschen in finanzieller Bedrängnis – solche, die ein harter Schicksalsschlag getroffen hat. Zugleich wendet er sich Menschen in gesellschaftlichen Randgruppenbereichen zu. Ziel der ehrenamtlichen NOTHelferInnen ist es, die Betroffenen aus ihrer akuten Krise herauszuführen und sie fit zu machen, ihr Leben wieder selbst in den Griff zu bekommen. Für alle, die längerfristige und insbesondere stationäre Betreuung benötigen, ist mit OASIS ein sozialpädagogisches Haus in Planung, dessen Restfinanzierung maßgeblich mit Konzerterlösen zu bewerkstelligen ist. Deshalb verzichten auch alle auftretenden KünstlerInnen auf ihre Gage.

www.nothilfe-verein.de

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