Wasserbüffel im Naturschutzgebiet Moosmühle

Wasserbüffel pflegen zukünftig Teile des Naturschutzgebiets Moosmühle
Wasserbüffel pflegen zukünftig Teile des Naturschutzgebiets Moosmühle. Foto: Heinz Sielmann Stiftung
(Leutkirch im Allgäu)

Wasserbüffel pflegen zukünftig Teile des Naturschutzgebiets Moosmühle

Im Naturschutzgebiet Moosmühle, östlich des Stadtweihers wird Anfang nächster Woche ein über zwei Kilometer langer Zaun aufgebaut. Auf die eingezäunte Weide wird anschließend eine Herde mit Wasserbüffeln gebracht.

Durch die extensive Beweidung mit den Büffeln, wird die Artenvielfalt gefördert. Besonders Pflanzen- und Tierarten des feuchten Offenlands, wie beispielsweise der Kiebitz, verlieren immer mehr Lebensraum. Auf der Wasserbüffelweide werden genau diese Arten durch den Erhalt ihres Lebensraums gefördert.

Die Beweidung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Leutkirch und der Heinz Sielmann Stiftung. Die Fläche wird von der Stadt an lokale Landwirte verpachtet, die die Flächen mit ihren Büffeln beweiden werden und hierfür die Wielazhofer Wasserbüffelgemeinschaft GmbH gegründet haben.

Finanziert wird der Zaunbau im Rahmen des Modellprojekts Sielmanns Biotopverbund Ravensburg mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Außerdem soll noch ein Viehunterstand, sowie eine Besucherplattform mit Informationstafel gebaut werden.


Zum Bild: Wasserbüffel wie hier in Sielmanns Biotopverbund Bodensee werden bald auch im Naturschutzgebiet Moosmühle stehen. Foto: Heinz Sielmann Stiftung