Statement der Theater zum 13. März – ein Jahr Lockdown

RESET NOW – NEUER SPIELPLAN 2021/2022 DES LANDESTHEATERS SCHWABEN
RESET NOW – NEUER SPIELPLAN 2021/2022 DES LANDESTHEATERS SCHWABEN
(Memmingen)

Statement der Theater zum 13. März – ein Jahr Lockdown

Zum 13. März, ein Jahr nach dem ersten Lockdown, veröffentlichen die Theater-, Konzert- und Opernhäuser ein Statement, in dem Sie auf die Öffnung der Kulturinstitutionen dringen.

Anlässlich dessen werden auf den Homepages und Sozialen Netzwerk der Kulturinstitutionen an diesem Tag um 12:00 Uhr verschiedene Online-Aktionen zu sehen sein. Auch das Landestheater Schwaben beteiligt sich und wird mit einem Videobeitrag auf seinen verschiedenen Kanälen die Botschaft des Aktionstags mittragen und verbreiten.

Bei einem Rückgang des Infektionsgeschehens müsse darauf hingewirkt werden, die Theater-, Konzert- und Opernhäuser unter bestimmten Bedingungen zu öffnen, da diese zentrale Ort des sozialen Miteinanders, der gesellschaftlichen Orientierung und des Diskurses in unserer Demokratie darstellen: „Es muss jetzt darum gehen, wie wir mit dem Virus leben lernen. Es gilt nicht länger in Stillstand zu investieren, sondern in Maßnahmen, die ein gesellschaftliches Miteinander wieder ermöglichen. Wir alle brauchen gerade jetzt die Kultur als Intervention und Inspiration!“

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Statement der Theater zum 13. März 2021 – Ein Jahr Lockdown Seit einem Jahr sind unsere Theater, unsere Konzert- und Opernhäuser geschlossen.
Mit einer kurzen Unterbrechung im Herbst blieben die Bühnen dunkel, die Säle leer. Tausende Vorstellungen fanden nicht statt. In einer Zeit, in der wir die Auseinandersetzung mit unseren existentiellen Fragen ebenso dringend bräuchten wie die emotionale Berührung, fehlt das Theater! Ein zentraler Ort des sozialen Miteinanders, der gesellschaftlichen Orientierung und des Diskurses in unserer Demokratie. Die Bürger*innen vermissen ihn schmerzlich.

Wir appellieren dringend, die Öffnung von Theatern und Konzerthäusern bei den nächsten Stufen vorrangig ins Auge zu fassen! Die Kunstfreiheit nimmt im Grundrechtskanon als schrankenlos gewährleistetes Grundrecht eine besonders privilegierte Stellung ein. Bei einem Rückgang des
Infektionsgeschehens muss deshalb dringend darauf hingewirkt werden, die Kultureinrichtungen unter bestimmten Bedingungen weiter zu öffnen. Die verantwortungsvollen Konzepte dazu liegen vor. Auch infektiologische Erkenntnisse sprechen für eine Öffnung der Kultureinrichtungen: Das Infektionsrisiko in Theaterräumen ist dank guter Belüftung und wirkungsvoller Schutzmaßnahmen deutlich niedriger als in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen.

Es muss jetzt darum gehen, wie wir mit dem Virus leben lernen. Es gilt nicht länger in Stillstand zu investieren, sondern in Maßnahmen,
die ein gesellschaftliches Miteinander wieder ermöglichen. Wir alle brauchen gerade jetzt die Kultur als Intervention und
Inspiration!