Notzeit für Rehwild

Jagdbehörden rufen Revierinhaber dazu auf Tiere angemessen und artgerecht zu füttern

Die hohe und gefrorene Schneedecke und der anhaltende Frost machen auch den Wildtieren zu schaffen: Das Rehwild finde derzeit in einigen Jagdrevieren zu wenig Futter, so die Unteren Jagdbehörden des Landratsamtes Unterallgäu und der Stadt Memmingen. Die Jagdbehörden machen deshalb darauf aufmerksam, dass die Revierinhaber dazu verpflichtet seien, für eine angemessene, artgerechte Fütterung zu sorgen. Dies bedeutet, dass die Futterstellen für das Wild zugänglich gehalten und dort artgerechtes Futter angeboten werden müsse. Davon abgesehen rufen die Unteren Jagdbehörden alle Hundehalter dazu auf, ihre Hunde in allen Jagdrevieren unbedingt angeleint zu lassen, um zu vermeiden, dass das Wild zusätzlich beunruhigt wird.