Neue Familienkinder krankenschwester bei der KoKi

Michaela Muthreich ist seit Juli die neue Familienkinderkrankenschwester bei der KoKi Foto: M. Muthreich
Michaela Muthreich ist seit Juli die neue Familienkinderkrankenschwester bei der KoKi Foto: M. Muthreich
(Oberallgäu)

Neue Familienkinderkrankenschwester bei der KoKi

Seit Juni gibt es eine zweite festangestellte Familienkinderkrankenschwester bei der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi), die Familien mit Säuglingen und Kleinkindern berät und ganz praktisch unterstützt.

„Wickeln und Pflege des Säuglings, Grundbedürfnisse erkennen und befriedigen und ganz oft einfach Loben und Bestärken“, so beschreibt Frau Muthreich ihre Aufgabe. Sie begleitet ganz junge Mütter, psychisch belastete Familien oder verunsicherte Frauen, zusätzlich zur normalen Nachsorge-Hebamme. Ein- bis zweimal in der Woche kommt sie zum Hausbesuch, neben den konkreten Fragen der Mütter informiert sie auch über Angebote der Familienzentren oder begleitet z.B. die Familie zum Kinderarzt. „Noch als Honorarkraft habe ich einmal eine sehr junge Mutter begleitet, die viele Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit ihrem Neugeborenen hatte. Ein halbes Jahr später hat sie mir eine Nachricht geschrieben und sich nochmals für die Hilfe bedankt und geschildert, wie viel es ihr geholfen hat. Das hat mich sehr bewegt und mir gezeigt, wie viel diese Arbeit bewirkt.“ berichtet sie.

Gesteuert und koordiniert werden die Maßnahmen über das Büro der KoKi – insgesamt können so derzeit ungefähr 20 Familien pro Jahr im Oberallgäu ganz unkompliziert und frühzeitig unterstützt werden. „Aktuell suchen wir noch Kinderkrankenschwestern oder Hebammen, die Interesse an einer Honorartätigkeit bei der KoKi haben, um diese frühzeitige und präventive Unterstützungsarbeit auszubauen“, so Matthias Berkemann-Müermann von der KoKi.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.fruehe-kindheit-oberallgaeu.de.