Veranstaltungen sollen künftig um 3 Uhr enden

Spätestens um 3 Uhr nachts sollen Feste und Veranstaltungen künftig beendet sein
Spätestens um 3 Uhr nachts sollen Feste und Veranstaltungen künftig beendet sein
(Unterallgäu)

Spätestens um 3 Uhr nachts sollen Feste und Veranstaltungen künftig beendet sein – Ausschankende soll eine halbe Stunde vorher sein

Einheitliche Linie bei Betriebszeiten von Dorf- und Vereinsfesten

Damit sollte allen Belangen weitgehend Rechnung getragen werden können, so die vorherrschende Meinung bei der Besprechung. Bereits vor über zehn Jahren hatten sich die Bürgermeister für ein einheitliches Ende ausgesprochen, um den nächtlichen „Fest-Tourismus“ und die damit verbundenen möglichen Gefahren einzuschränken. Entstanden sei daraus im Jahr 2012 das „Allgäuer Festsiegel“, das neben einem festen Veranstaltungsende das Augenmerk insbesondere auch auf Jugendschutz und verantwortungsbewussten Alkoholausschank richtet, blickte der Landrat zurück. Über die Jahre waren die maximalen Betriebszeiten jedoch wieder aufgeweicht. Der Leiter der Polizeiinspektion Mindelheim, Gerhard Zielbauer, verdeutlichte anhand von Zahlen und Fakten nochmals Sinn und Nutzen eines einheitlichen Vorgehens und vernünftiger Auflagen.

Von Betriebszeiten über Wohnraum bis hin zur Kinderbetreuung

Ob maximale Betriebszeiten von Vereins- und Dorffesten, der steigende Druck, ausreichend Betreuungsplätze für Kleinkinder zur Verfügung stellen zu können, die große Nachfrage nach Wohnraum in den Gemeinden, Wasserversorgung oder Datensicherheit: Groß war die Bandbreite der Themen, mit denen sich die Bürgermeister der 52 Unterallgäuer Städte, Märkte und Gemeinden jetzt befasst haben. Landrat Hans-Joachim Weirather und seine Mitarbeiter informierten im Rahmen der jährlichen Bürgermeister-Dienstbesprechung des Landratsamts über aktuelle Themen. Veranstaltungsort war dieses Mal das Kurhaus in Bad Wörishofen.

Die Themen im einzelnen:

Bedarf und Entwicklung von Wohnraum

Steigende Nachfrage nach Kita-Plätzen in den Gemeinden

Einheitliche Linie bei Betriebszeiten von Dorf- und Vereinsfesten

„Wohnen für Hilfe“ vorgestellt