Steigende Nachfrage nach Kita-Plätzen in den Gemeinden

Ab Oktober 2020 Online-Anmeldung für alle Krippen, Kindergärten und Horte
Ab Oktober 2020 Online-Anmeldung für alle Krippen, Kindergärten und Horte Symbolbild: Esi Grünhagen /pixabay
(Unterallgäu)

Die steigenden Einwohnerzahlen im Unterallgäu machen sich auch bei der Kinderbetreuung bemerkbar

Manja Sailer und Saskia Nitsche vom Kreisjugendamt gaben den Bürgermeistern einen Überblick über den aktuellen Stand und die voraussichtliche Entwicklung in diesem Bereich. Verschiedene Faktoren – zu denen unter anderem auch der neue Einschulungskorridor gehört – führen laut den Expertinnen dazu, dass der Druck auf die Gemeinden, weitere Betreuungsplätze zu schaffen, hoch bleibt. Sie bedankten sich ausdrücklich für die laufenden Bemühungen und Bauprojekte. Gleichzeitig appellierten sie an die Gemeindechefs, die Entwicklungen im Auge zu behalten und frühzeitig zu reagieren. Vor allem sei der Mangel an pädagogischen Fachkräften ein immer größer werdendes Problem, so die Bürgermeister.

Von Betriebszeiten über Wohnraum bis hin zur Kinderbetreuung

Ob maximale Betriebszeiten von Vereins- und Dorffesten, der steigende Druck, ausreichend Betreuungsplätze für Kleinkinder zur Verfügung stellen zu können, die große Nachfrage nach Wohnraum in den Gemeinden, Wasserversorgung oder Datensicherheit: Groß war die Bandbreite der Themen, mit denen sich die Bürgermeister der 52 Unterallgäuer Städte, Märkte und Gemeinden jetzt befasst haben. Landrat Hans-Joachim Weirather und seine Mitarbeiter informierten im Rahmen der jährlichen Bürgermeister-Dienstbesprechung des Landratsamts über aktuelle Themen. Veranstaltungsort war dieses Mal das Kurhaus in Bad Wörishofen.

Die Themen im einzelnen:

Bedarf und Entwicklung von Wohnraum

Steigende Nachfrage nach Kita-Plätzen in den Gemeinden

Einheitliche Linie bei Betriebszeiten von Dorf- und Vereinsfesten

„Wohnen für Hilfe“ vorgestellt