Landkreis Lindau richtet erneut Corona-Testzentrum ein

Im Bild v.l.n.r.: Landrat Elmar Stegmann, Tobias Walch (Geschäftsbereichsleiter Soziales und Kreisentwicklung) und Alexander Gehrlich (Fachbereichsleiter Sicherheitsrecht, Gewerberecht, Katastrophenschutz). Foto: Landkreis Lindau / Angela Wolf
Im Bild v.l.n.r.: Landrat Elmar Stegmann, Tobias Walch (Geschäftsbereichsleiter Soziales und Kreisentwicklung) und Alexander Gehrlich (Fachbereichsleiter Sicherheitsrecht, Gewerberecht, Katastrophenschutz). Foto: Landkreis Lindau / Angela Wolf
(Lindau-Bodensee)

Landkreis Lindau richtet erneut Corona-Testzentrum ein

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 10. August 2020 beschlossen, in jeder kreisfreien Stadt und jedem Landkreis ein sogenanntes „Bayerisches Testzentrum“ umgehend einzurichten, in dem sich jeder kostenlos auf das Coronavirus testen lassen kann.

Ziel ist es, bayernweit gegen Ende der Sommerferien ein ausreichendes, flächendeckendes Testangebot zur Verfügung zu stellen. Für die Einrichtung, die Organisation und den Betrieb des Testzentrums sind die jeweiligen Kreisverwaltungsbehörden zuständig. Das Landratsamt Lindau (Bodensee) hat daraufhin unverzüglich denkbare Grundstücke für die Errichtung des Bayerischen Testzentrums geprüft. Die Wahl ist auf das Gelände des Umlade- und Wertstoffzentrums Lindau, Bösenreutiner Steig 33, 88131 Lindau (Bodensee) gefallen. Dieses geht ab Freitag, 28. August 2020 offiziell in Betrieb. Die Öffnungszeiten sind Montag, Mittwoch und Freitag von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr und Sonntag von 10 Uhr bis 13 Uhr. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Das Bayerische Testzentrum ist als „Drive-In“ organisiert und wird von der Firma Allgäu Medical Service GmbH betrieben. Dort kann sich jede Person mit Wohnsitz im Landkreis Lindau (Bodensee) oder Personal von Schulen, Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen mit Arbeitsort im Landkreis kostenfrei testen lassen.

„Ich freue mich, dass wir für das Testzentrum ein geeignetes Gelände gefunden haben, das viele Vorteile bietet“, sagt Landrat Elmar Stegmann. Das vom Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) betriebene Gelände liegt günstig an der Kreisstraße LI 1 zwischen Lindau und Bösenreutin mit einer Entfernung zur Autobahnanschlussstelle Lindau von knapp zwei Kilometern. Die Nähe zur Autobahn und zum Bahnhof in Lindau ist besonders für einheimische Reiserückkehrer aus dem Landkreis Lindau, die aus einem Risikogebiet nach Bayern einreisen und sich testen lassen müssen, von Vorteil. Zudem sind ausreichend PKW-Stellplätze sowie Wartezonen vorhanden, um auch größere Reihentestungen durchführen zu können. Bei größeren Reihentestungen ist allerdings eine Vorankündigung von mindestens drei Tagen nötig, um dafür alles vorbereiten zu können.

Bei der Testung erhält jede Person einen QR-Code, über den das Ergebnis nach 24 Stunden abgefragt werden kann. Alternativ dazu kann das Testergebnis auch per E-Mail oder telefonisch übermittelt werden. Positive Testergebnisse werden automatisch vom Labor an das Gesundheitsamt übermittelt. So werden positiv getestete Personen direkt vom Gesundheitsamt kontaktiert. „Mit der Einrichtung dieses Testzentrums haben wir eine wichtige Möglichkeit geschaffen, um die niedergelassenen Ärzte zu entlasten“, so der Landrat.

Wichtiger Hinweis: Erkrankte Personen werden im Testzentrum nicht getestet!

Diese werden gebeten nicht ins Testzentrum zu kommen, sondern direkt Kontakt mit dem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116117) aufzunehmen. Dort wird über eine Testung entschieden.

Allgemeine Hinweise zum Coronavirus

Bürgerinnen und Bürger, die den Verdacht haben mit Coronaviren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, sollten sich mit ihrem Hausarzt telefonisch in Verbindung setzen. Patienten haben auch die Möglichkeit unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 (bundesweit ohne Vorwahl aus allen Netzen erreichbar) den Ärztlichen Bereitschaftsdienst zu kontaktieren und dies auch außerhalb der normalen Praxiszeiten.

Informationen zum Coronavirus gibt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter der Nummer 09131 6808-5101.
Hygienemaßnahmen sind wichtig, dazu gehört regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife, insbesondere nach dem Niesen und Husten. Nicht offen in den Raum husten oder niesen, am besten in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch.

Weitere Informationen zum Coronavirus gibt es hier:

Robert-Koch-Institut
https://www.rki.de

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
https://www.lgl.bayern.de/

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

Bundesministerium für Gesundheit
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Kassenärztliche Vereinigung in Bayern (KVB)
https://www.kvb.de