Kempten – Staudenpflanzungen am Waisentor

Staudenfläche Waisentor Juni 2020. Foto: Markus Wiedemann, Amt für Tiefbau und Verkehr Kempten
Staudenfläche Waisentor Juni 2020. Foto: Markus Wiedemann, Amt für Tiefbau und Verkehr Kempten
(Kempten im Allgäu)

Was blüht denn da

In Kempten entstehen derzeit vermehrt Staudenpflanzungen, die neben den Einsaaten von Blühwiesen, Landschaftsrasen und den Schmuckpflanzungen mit einjährigen Zierpflanzen das Stadtbild bereichern und einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leisten.

Die Stadt bietet Stauden ein breites Spektrum an Wuchsorten: Diese reichen von neuen oder eingewachsenen Parkanlagen über Plätze und Fußgängerzonen bis hin zum groß- oder kleinflächigem Verkehrsgrün.

Richtig ausgewählt und platziert kommen Stauden mit den Bedingungen des städtischen Lebensraums gut zurecht und die zahlreichen Arten und Sorten vermögen sich auch dem Leben unter Extrembedingungen anzupassen.

Stauden verändern ihr Erscheinungsbild im Jahreslauf und in einer für den Standort sorgfältig ausgewählten Mischung blüht über das Jahr verteilt zu jeder Zeit etwas. Da die Staudenpflanzung eine Dauerkultur ist, wird das Bodenleben nicht durch Umgraben gestört. Die vielen verschiedenen Pflanzengattungen und –arten bilden eine Mischkultur, die wenig anfällig gegen Krankheiten ist und keine Pflanzenschutzmittel benötigt. Aufgrund der unterschiedlichen Blühzeitpunkte der Pflanzen und in Kombination mit Frühjahrszwiebelpflanzen wird ein ganzjähriges Blühangebot für Insekten schaffen geschaffen.