Hilfe für die Heuschnupfennase

Niesen, Schniefen, Augenjucken - für Pollenallergiker ist der Frühling oft eine Leidenszeit.
Niesen, Schniefen, Augenjucken - für Pollenallergiker ist der Frühling oft eine Leidenszeit. Foto: djd/Bayer Vital GmbH (Bepanthen)

Salbenfilm hält Pollen fern

Für Pollenallergiker ist der Frühling oft die schlimmste Zeit des Jahres. Denn mit den ersten Blüten werden Dauerniesen, brennende Augen, Nasenkribbeln und Fließschnupfen zum ständigen Begleiter. Mehr als jeder fünfte Erwachsene und etwa jedes zehnte Kind in Deutschland sind betroffen. “Besonders akut treten die allergischen Symptome von April bis August auf”, weiß Apothekerin Jutta Doebel. “Viele Betroffene fühlen sich durch ihren Heuschnupfen richtig krank, wie bei einer Erkältung.” Dazu kommt, dass Allergien das Asthmarisiko deutlich erhöhen.

Kontakt mit Pollen möglichst meiden

Neben der Behandlung mit wirksamen Medikamenten wird Heuschnupfenpatienten geraten, den Kontakt mit den Allergieauslösern so weit wie möglich zu vermeiden. So empfiehlt die Apothekerin, bei starkem Pollenflug auf längere Aufenthalte im Freien zu verzichten und die Augen mit einer (Sonnen-)Brille zu schützen. Beim Hereinkommen von draußen sollte sofort die Kleidung gewechselt werden, um das Einschleppen von Allergenen zu verhindern. In Schlafzimmer und Auto können Pollenschutzgitter und -filter die kleinen Flieger fernhalten.
Eine neue Laboruntersuchung hat außerdem gezeigt, dass die Bepanthen Augen- und Nasensalbe neben ihrer wundheilungsfördernden Wirkung einen hilfreichen Zusatzeffekt bieten kann: Sie bildet eine physikalische Barriere, sodass die Pollen auf dem Salbenfilm liegen bleiben und weniger leicht an die Nasenschleimhaut gelangen können. 

Strand oder Berge zum Durchatmen

Eine gute Gelegenheit zur Flucht vor den Pollen bietet auch Urlaub. Wer während der Hauptallergiezeit verreisen kann, muss dafür nur das richtige Ziel buchen: “Vor allem am Meer oder im Hochgebirge, wo es reichlich pollenarme Luft gibt, können Allergiker auf- und durchatmen”, so Doebel. Beim Baden oder Klettern ist das ewige Niesen dann schnell vergessen. djd