Hebammen und Pflegerinnen werden dringend gesucht

Suche nach Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern (KoKi)
Suche nach Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern (KoKi). Symbolbild: pixabay
(Oberallgäu)

Suche nach Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern (KoKi)

Die derzeit fürs Oberallgäu tätigen drei Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen sowie die Familienhebamme sind nahezu ausgebucht. „Wir suchen dringend Hebammen oder Kinderkrankenschwestern, die bereits die notwendige Weiterbildung absolviert haben“, so Matthias Berkemann-Müermann von der Koordinierenden Kinderschutzstelle-Oberallgäu (KoKi).

Der Einsatz der Hebammen und Pflegerinnen wird durch die KoKi gesteuert und koordiniert. Finanziert wird die Einrichtung über die Bundesstiftung „Mutter und Kind“. Die Pflegerinnen kommen ergänzend sowie im Anschluss an die „normale Hebamme“ in die Familie und bringen viel Zeit und Fachwissen mit, um die jungen Familien in den ersten Monaten gezielt zu unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt vor allem beim Bindungsaufbau, der altersgerechten Pflege und Ernährung.
Insbesondere Familien in schwierigen Lebenslagen sollen so während den ersten Lebensjahren des Kindes begleitet und unterstützt werden.

Finanziert wird die Beratung und Begleitung durch die Hebamme von der Krankenkasse. Diese beinhaltet sowohl die Vorsorge, Nachsorge, die Wochenbettbetreuung bis zum Abschluss der 12. Lebenswoche als auch die Beratung bei Stillproblemen. Es empfiehlt sich, bereits zu Beginn der Schwangerschaft eine Nachsorgehebamme zu suchen. Kontaktadressen finden sich auf der Homepage der Allgäuer Hebammen (unter www.allgaeuer-hebammen.de).

Die „KoKi Oberallgäu – Netzwerk frühe Kindheit“ besteht seit April 2012. Ein Team von drei Sozialpädagogen ist zuständig für Familien in schwierigen Lebenssituationen mit Kindern im Alter von null bis drei Jahren.
Beratung, Information, kurzfristige Begleitung und Unterstützung sowie die Vermittlung geeigneter Hilfen und Angebote sind neben der Netzwerkarbeit die Hauptaufgaben der KoKi.

Das sozialpädagogische Team wird durch eine Familienhebamme und drei Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen unterstützt. Dabei handelt es sich um staatlich examinierte Fachkräfte mit einer Zusatzqualifikation zu oben genannter Berufsbezeichnung.

Weitere Informationen zur Tätigkeit als Familienhebamme/ Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin gibt es bei der „KoKi – Netzwerk frühe Kindheit Oberallgäu“ unter www.fruehe-kindheit-oberallgaeu.de oder unter 08321-612-600/601/603.