„Demenz. Einander offen begegnen“

Angebote der Demenzhilfe Kontaktstellen Bad Wörishofen und Mindelheim
Angebote der Demenzhilfe Kontaktstellen Bad Wörishofen und Mindelheim. Foto: © Waner Bros Filmverleih
(Bad Wörishofen- Mindelheim)

Angebote der Demenzhilfe Kontaktstellen Bad Wörishofen und Mindelheim

Im Rahmen des Weltalzheimertages am Samstag, 21. September und der Themenwoche „Demenz.Einander offen begegnen“ von 16. bis 23. September laden die Demenzhilfe Kontaktstellen Bad Wörishofen und Mindelheim zu verschiedenen Veranstaltungen ein.

Die Stadtbücherei Mindelheim (Mindelgasse 1) präsentiert von Sonntag, 1. bis Montag, 30. September ihren aktuellen Bestand an Medien rund um das Thema Demenz in einer Ausstellung. Zur Unterstützung von Angehörigen sowie professionellen und ehrenamtlichen Betreuern hat die Stadtbücherei Mindelheim in den letzten Jahren ihr Angebot an Büchern und Medien rund um das Thema Demenz ständig ausgebaut. Alle Titel sind in einem Ausstellungskatalog zusammengefasst, der zum Mitnehmen aufliegt. Wer sich von zuhause aus zum Thema informieren möchte, kann alle Medien im Online-Katalog der Stadtbücherei (www.buecherei-mindelheim.de) über das Schlagwort „Demenz“ aufrufen.

Die Ambulante Krankenpflege und die Fachstelle für pflegende Angehörige Bad Wörishofen laden Menschen mit Demenz und deren Angehörige sowie ehrenamtliche Demenzbegleiter am Dienstag, 17. September ab 14.30 Uhr zu einem Tanznachmittag in den Pflege- und Beratungsstützpunkt, Ulmenweg 1 in Bad Wörishofen ein. Zur Stärkung gibt es Kaffee & Kuchen sowie kalte Getränke. Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Bei Menschen, die an Demenz erkrankt sind, gerät vieles in Vergessenheit – nicht so Lieder und Musik von damals. Daran können sich viele noch lange erinnern. Deshalb sind an Demenz erkrankte Menschen und deren Angehörige am Dienstag, 17. September beim Musiknachmittag im Caritas Seniorenzentrum St. Georg (Bgm-Krach-Str. 4 in Mindelheim) von 15 bis 16.30 Uhr eingeladen, Erinnerungen an Musik aus alten Zeiten, wieder aufleben zu lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Malen zum Thema „Farbenspiel“ steht am Freitag, 20. September von 10 bis 11.30 Uhr im Seniorenzentrum St. Georg, Bgm-Krach-Straße 4 in Mindelheim, auf dem Programm. Dabei malen demenziell Erkrankte gemeinsam mit der Kunsttherapeutin Karin Dressler sowie den Mitarbeiterinnen des Seniorenzentrums. Das Wecken kreativer Ressourcen aus der Kindheit steht dabei im Vordergrund. Das Angebot ist kostenlos und die Materialien werden gestellt. Um Anmeldung unter 08261/7616-0 wird gebeten.

Die Teilnehmer des „Alltagstrainings für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen“ verteilen in der Mindelheimer Innenstadt am Montag, 23. September selbst hergestellte Ansteckblumen und informieren über die „Blaue Blume.2“. Die in der Innenstadt gelegene Einrichtung bietet Therapieangebote und ein leicht erreichbares, ambulantes Versorgungsprogramm für ältere Menschen, die von einer gerontopsychiatrischen Erkrankung bedroht oder bereits betroffen sind. Die Patienten erhalten dort Hilfestellung bei den täglichen Dingen des Lebens und die nötige medizinische und therapeutische Betreuung.

Das Filmhaus Huber zeigt am Samstag, 21. September um 15 Uhr in Bad Wörishofen (Bahnhofstraße 5a) den Film „Honig im Kopf“. Die elfjährige Tilda und ihr Großvater Amandus verbindet eine ganz besondere Liebe, aber das Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt im Hause seines Sohnes Niko allein nicht mehr klar. Der Weg ins Altersheim scheint unausweichlich. Doch Tilda will sich damit nicht abfinden und entführt ihren Großvater auf eine Reise nach Venedig.

„Das Dorf der Vergesslichen“ zeigt das Filmhaus Huber am Samstag, 21. September um 17.30 Uhr und Sonntag, 22. September um 14 Uhr in Bad Wörishofen (Bahnhofstraße 5a) sowie am Sonntag, 22. September um 10.30 Uhr und am Mittwoch, 25. September um 18 Uhr in Türkheim (Maximilian-Philipp-Straße 15).

Der Dokumentarfilm erzählt von Demenzpatienten aus Europa, die inmitten der Gemeinschaft des thailändischen Dorfes Faham leben. Tag und Nacht werden sie von einheimischem Personal gepflegt und versorgt. In Paaren bewegen sich Pfleger und Patienten durch die Straßen des Dorfes. Für die Bürger von Faham ist das ein alltägliches Bild. Die jeweiligen Herkunftskulturen könnten kaum unterschiedlicher sein und doch funktioniert der eine Partner nicht ohne den anderen.

Foto: © Warner Bros Filmverleih