Das Unterallgäu lädt zum entspannten Erkunden ein

Blick von der Buschelkapelle bei Ottobeuren auf die Allgäuer Alpen.
Blick von der Buschelkapelle bei Ottobeuren auf die Allgäuer Alpen. Foto: djd/Ottobeuren/R. Braun

Schwäbisches Barock und sanfte Hügel

Das Urlaubsziel soll nicht zu flach sein, denn das Auge braucht ein bisschen Abwechslung. Aber es darf auch nicht zu bergig sein, schließlich will man beim Radfahren oder Wandern keine sportlichen Höchstleistungen vollbringen. Für unternehmungslustige Menschen, die ihre Umgebung zwar aktiv, aber auch mit Genuss erkunden möchten, ist das Unterallgäu mit seinen sanften Hügeln, saftigen Wiesen und kulturreichen Ortschaften ein schönes Ziel.

Naturidylle und Konzertgenuss

Naturfreunde zieht es beispielsweise in das Tal der westlichen Günz. Zwischen Ottobeuren und Westerheim schlängelt sich der kleine Fluss naturbelassen durch Wiesen und Auwälder. In diesem abwechslungsreichen Lebensraum hat sich eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Auf dem Günztalradweg lässt sich die idyllische Flusslandschaft ganz bequem erfahren. Wer dann anschließend auch entspannt in der Natur übernachten möchte, findet am Ortsrand von Ottobeuren einen neu gebauten Campingplatz mit 85 sonnenbeschienenen Plätzen für Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile. Von hier aus sind es nur 20 Minuten zu Fuß ins Zentrum der Marktgemeinde. Schon von Weitem ragt die Basilika des ehemaligen Reichsstifts majestätisch in den Himmel. Die weltweit größte barocke Klosteranlage beeindruckt nicht nur optisch, sondern auch durch ihre Akustik. Seit über 70 Jahren gibt sich hier die Elite der klassischen Musik die Ehre. Leonard Bernstein, Kent Nagano, Herbert von Karajan, Sir Colin Davis oder Benjamin Britten haben hier bereits dirigiert. Alle Termine der diesjährigen Basilika-Konzerte findet man unter www.ottobeuren.de.

Eine Reise zu sich selbst

Vor der imposanten Kulisse der Allgäuer Alpen durchziehen zahlreiche Wanderwege die Region. Innehalten und wieder zu sich kommen – das ist der Sinn des Wanderns. Insbesondere der östliche „Jakobsweg“, der von Augsburg kommend weiter nach Bad Grönenbach führt, lädt zur spirituellen Reise ein. Der gut ausgebaute Weg führt durch eine malerische Landschaft mit prächtigen Zeugnissen des schwäbischen Barocks und bietet eine schöne Möglichkeit, den Alltagsstress hinter sich zu lassen. djd